Presseinformationen

Alle Meldungen der Initiative, druckfertig formuliert. Bildmaterial ist honorarfrei bei Nennung der Quelle.

Die aktuelle Meldung:

Bereit für die dunkle Jahreszeit: Der Wintercheck fürs Fahrrad

Image

KI-Bild Mit einem KI-Bildgenerator erstellt. Die abgebildeten Personen sind nicht real.

Köln, 29. September 2026. das Fahrrad hat das ganze Jahr Saison. Auch wenn die Tage kürzer werden und Regen, Laub und Rollsplitt die Straßen und Radwege anspruchsvoller machen, sind viele Menschen weiterhin täglich mit Fahrrad oder E-Bike unterwegs. Doch im Herbst und Winter verändern sich die Bedingungen: Die Sicht wird schlechter, Fahrbahnen werden rutschiger und Bremswege länger.

Laut Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft[1] nehmen sogenannte Alleinunfälle stark zu. Jeder dritte tödlich verunglückte und knapp jeder zweite schwerverletzte Radfahrer stürzt ohne Beteiligung anderer Verkehrsteilnehmer. Nässe, Laub und Dunkelheit erhöhen gerade im Winder das Risiko.

Von Oktober bis Ostern: Der Fahrradcheck nach der „O bis O“-Regel

Autofahrer kennen diese Faustregel schon lange: Von Oktober bis Ostern stehen Winterreifen sowie der Fahrzeugcheck für die kalte Jahreszeit auf dem Programm. Die Initiative „Einfach los. Aber sicher!" überträgt dieses Prinzip konsequent auf das Fahrrad. Gunnar Fehlau, Experte vom pressedienst-fahrrad, erläutert den Ansatz: „Was Autofahrende mit der ,O-bis-O-Regel‘ längst zur Routine gemacht haben, lässt sich sehr gut auf das Fahrrad anwenden. Es geht hier jedoch nicht nur um die richtige Reifenwahl, sondern um die bewusste Umrüstung und Kontrolle der Ausstattung, bevor die dunkle Jahreszeit beginnt."

Drei konkrete Tipps zur Wintervorbereitung

  1. Beleuchtung prüfen und Sichtbarkeit verstärken
    Scheinwerfer und Rücklicht müssen zuverlässig funktionieren und hell genug sein, damit Radfahrer die Straße erkennen können und von anderen frühzeitig wahrgenommen werden. Dazu tragen auch die gesetzlich vorgeschriebenen Reflektoren an Reifen, Speichen, Pedalen und Rahmen bei. Für noch mehr Sichtbarkeit sorgen reflektierende Elemente an Kleidung oder Taschen. Gerade bei Regen, Dämmerung und Dunkelheit verschaffen sie anderen Verkehrsteilnehmern mehr Zeit zum Reagieren. 

  2. Reifen und Bremsen kontrollieren
    Reifen brauchen ausreichend Profil und den passenden Luftdruck, damit sie auf Laub und nassem Asphalt guten Grip bieten. Die Bremsen müssen gleichmäßig und zuverlässig greifen, denn auf nassen oder verschmutzten Straßen verlängert sich der Bremsweg. Deshalb gilt: Tempo reduzieren, Abstand vergößern und frühzeitig bremsen. 

  3. Helm mit Beleuchtung
    In Deutschland gibt es keine Helmpflicht, aber ein Fahrradhelm kann die Folgen eines Sturzes mindern und ist wegen der erhöhten Sturzgefahr im Winter besonders empfehlenswert. Modelle mit integrierten LED-Leuchten oder reflektierendem Material erhöhen die Sichtbarkeit zusätzlich. Besonders in der dunklen Jahreszeit zahlt sich diese Kombination aus: andere Verkehrsteilnehmer sehen den Radfahrer sofort.

Empfehlungen für E-Bike-Fahrer

E-Bikes verlangen auf nasser oder rutschiger Fahrbahn besondere Aufmerksamkeit. Wer die Motorunterstützung vor dem Anhalten reduziert, kann beim anschließenden Start gleichmäßig und kontrolliert anfahren. Auch in Kurven oder auf Fahrbahnmarkierungen emfpfiehlt es sich, eine niedrige Unterstützungsstufe zu wählen.

Eigene Fahrweise der Witterung anpassen

Gunnar Fehlaus Fazit lautet: „Eine gute Ausstattung ist kein Allheilmittel, aber sie wirkt messbar. Brillantes Licht statt Dunkelheit, griffige Bremsen statt Rutschgefahr und Sichtbarkeit statt Unsichtbarkeit. Diese drei Maßnahmen zahlen sich buchstäblich aus.“ Und er betont: „Neben der Ausstattung liegt es auch an jedem Einzelnen, die eigene Fahrweise der Witterung anzupassen. Technik allein ist keine Garantie für eine sichere Fahrt.“

[1] Studie der Unfallforschung der Versicherer (UDV) https://www.udv.de/udv/presse/jeder-dritte-toedliche-radunfall-bei-stuerzen-ohne-unfallgegner-groesste-gefahr-im-winter--184464 

 

Über die Initiative

Mobil im Alltag? Einfach los. Aber sicher!
Ob mit dem Rad zur Arbeit, dem E-Scooter zur Bahn oder dem Rollator zum Wochenmarkt: Wir alle wollen vor allem eines – sicher und gut ankommen.

Genau dafür steht unsere Initiative für sichere Mobilität in jedem Alter. Wir möchten einladen, statt zu warnen. Denn Sicherheit ist für uns kein erhobener Zeigefinger, sondern die Freiheit, einfach unbesorgt loszufahren.

Was die Initiative besonders macht
Der Fokus liegt auf dem Gelingen: Wir verzichten bewusst auf Angstrhetorik und Schockbilder. Bei uns steht die Freude an der Bewegung im Vordergrund.

Auf Augenhöhe mit allen Generationen: Ob Kinder auf dem Fahrrad, Pendler auf dem E-Scooter oder Senioren mit dem Rollator – wir sprechen die Sprache aller Verkehrsteilnehmer.

Praktischer Nutzen statt grauer Theorie: Mit verständlich aufbereitetem Wissen, spielerischen Quiz-Modulen und konkreten Tipps zur Unfallvermeidung machen wir fit für die Straße.

Starke Partner für sichere Mobilität
Gemeinsam verfolgen wir ein klares Ziel: Mehr Bewegungsfreude und weniger Unfälle. Dafür bündeln wir die Kompetenz von echten Spezialisten:

Initiiert wurde „Einfach los. Aber sicher!“ von der SIGNAL IDUNA Gruppe, unterstützt mit der Fachkompetenz der Partner

  • „Verkehrswacht Düsseldorf“ mit ihrer Erfahrung aus E-Scooter-Sicherheitstraining

  • „Mobil mit Rollator“ mit Wissen rund um sichere Wege mit dem Rollator und

  • „pressedienst-fahrrad“ als Fachredaktion für alle Themen rund ums Rad.

Warum Unfallschutz und Prävention zusammengehören
Prävention minimiert das Risiko, der Unfallschutz nimmt die Angst vor den Folgen. Erst wenn vorausschauendes Handeln und verlässlicher Schutz Hand in Hand gehen, entsteht echte, sorgenfreie Mobilität in jedem Alter. Damit wir jeden Tag sagen können: Einfach los. Aber sicher!

Weitere Informationen

Presseseiten von Initiator und Partnern

Für Zahlen, Studien und O-Töne jenseits der Initiative – direkt bei den Häusern, die dahinterstehen.

Initiator

SIGNAL IDUNA

Newsroom des Versicherers: Mitteilungen zu Unfallversicherung, Prävention und Studien.

Zum Newsroom

Partner

pressedienst-fahrrad

Redaktionsservice der Fahrradbranche: Texte, Bilder und Studien zur Fahrradnutzung.

Zur Presseseite

Partner

Saljol

Hersteller von Rollatoren: Pressemitteilungen, Fachbeiträge und Studien rund um Gehhilfen.

Zur Presseseite

Partner

Verkehrswacht Düsseldorf

Regionale Verkehrssicherheitsarbeit, Schwerpunkt E-Scooter und Aktionen vor Ort.

Zur Presseseite

Das große Mobilitäts-Quiz
10 Fragen, 5 Minuten: Wissen rund um Rad, Rollator und E-Scooter testen.

Unterstützung für die Redaktion

Fragen und Interviewwünsche bitte per E-Mail an:
leyhausen@reifegrad4.de

Einfach los. Aber sicher!

Die Initiative für sichere Mobilität in jedem Alter – mit Rad, E-Scooter oder Rollator.
Von der SIGNAL IDUNA Gruppe initiiert, setzt sie auf Bewegungsfreude statt Warnschilder: Sie bietet verständliches Wissen, Experteninterviews, Quiz-Module und Unfallprävention.

Eine Initiative von

  • SIGNAL IDUNA
  • Pressedienst-Fahrrad
  • Mobil mit Rollator – SALJOL
  • Düsseldorfer Verkehrswacht